Kleiner Rueckblick:
Mittwoch:
Internationale Industriemesse (war superspannend)
Strassenkinderprojekt angeschaut
Grand marché + Markt von Bè
Diskussionsveranstaltung UNICEF Kinderrechte/Kinderhandel
Buchlaeden
ausserdem hat das Militaer ein wenig meine Tagesplanung versaut:
1. Wollte ja an den Strand gehen, ist eigentlich der gefaehrlichste Ort Togos, deshalb wollte ich zu einem gesicherten Strand vom Restaurant “Lomé rivage” .
War aber geschlossen, denn vor sechs Wochen ist dort in der Gegend einer der 50 bis 100 Halbbrueder/schwestern des “Praesidenten” ertrunken, da er von der gefaehrlichen Stroemung erfasst wurde:
Reaktion des Staates war: Halbschwester taucht mit hundert bewaffneten Soldaten auf, diese schmeissen alle Gaeste raus und zerstoeren alles, da der Besitzer fuer den Tod verantworlich gemacht wurde.
2. Bin zufaellig am Goetheinstitut vorbeigekommen, is immer nur wegen den Militaers, geschlossen. Renovierung ist noch nicht fertig.
3. Hab ein Foto von einer Strassenkreuzung gemacht, um auch mal ne geteerte Strasse zu fotografieren, leider hab ich ein paar Militaers uebersehen, wusste aber auch gar nicht, dass so etwas verboten ist, isses in Wahrheit vielleicht auch nicht.
-> Ausweiskontrolle, Kontrolle der anderen gemachten Bilder ( hab fuer Togoreise aus Vorsicht zum Glueck extra andere Speicherkarte reingetan),
naja hab ein bisschen vom Thema abgelenkt, so dass wir ins plaudern geraten sind,
und wie s halt klar war (”du bist ja so nett und jetzt unser Freund, und laedst uns sicher zu ner Cola ein”) , endete das ganze in ne Geldabzocke, hab den Preis auf 200 FCFA runtergedrueckt (30 cent), was sie nicht so toll fanden, aber nachdem wir jetzt “Freunde” waren, haben sie sich damit zufrieden gegeben. Fazit: Ausgeraubt durfte ich nach 15 Minuten Plauderei mit dem Foto weiterziehen.
Ansonsten ist Lomé wirklich eine richtig tolle Stadt, supersehenswert!
Die togoischen Mitbewohner von Maggi sind auch supernett gewesen, habe auch mit Ihnen einiges unternommen.
Ansonsten bin ich gerade Kpalimé, einer schoenen Stadt an der Grenze zu Ghana.
Hier (Mikroklima) herrscht eher tropisches Klima, um die Stadt herum ist am alles ein wenig dschungelmaessig.
Echt interessant wieviele unterschiedliche Klimatypen es in Togo trotz der geringen Groesse gibt.
Gestern gab es noch ein kleines Naturwunder: trotz Trockenzeit hat es geregnet.
Heute geht s noch zur Kathedrale (erbaut von deutschen um 1910, sieht aus wie eine Kirche in einem beyerischen Kaff) und zum Markt.
Solidarische Gruesse an die Streiker der Georg Simon Ohm,
Fachschaft SOWE, AK BIldungsklau + GEW-HG rules.
Nic