30. März 2007

Feiertage

Filed under: SENEGAL 2007 — Nic um 13:01:32

Dienstag und Mittwoch habe ich frei (aufgrund der Feiertage), ich glaube hier in der Region sieht es mit Feiertagen noch besser aus als in Bayern: Im Allgemeinen kommt man in den Genuss an christlichen und an muslimischen Feiertagen frei zu haben.

29. März 2007

Kurzmeldung Guinea

Filed under: GUINEA 2006/2007, Politik - Guinea, SENEGAL 2007 — Nic um 12:00:22

In Guinea ist mit der gestrigen Ernennung einer neuen Regierung ein Ende der Krise in Sicht gekommen. Der in Folge von den Revolten (Januar, Februar 2007) ernannte Premierminister Kouyaté gab gestern die Mitglieder des neuen Kabinett bekannt, dem kein einziger Minister der früheren Regierung von Präsident Lansana Conté angehoert. Die Opposition reagierte auf die Ernennung der neuen Regierung vorsichtig optimisch.
Wie bereits erwaehnt ist Lasana Conte immer noch Praesident, allerdings mit stark eingeschraenkter Macht.

28. März 2007

Landeskunde Mauretanien

Filed under: SENEGAL 2007 — Nic um 16:57:28

Wie schon mal erwähnt kommen die meisten der Flüchtlinge die sich in Senegal aufhalten aus Mauretanien:
Ursache war ein Konflikt zwischen “Nicht-Schwarzen” und “Schwarzen” Mauretaniern.
1989 kam es zu schwersten Menschenrechtsverletzungen und zur Ausweisung/Deportation von rd. 60.000 Schwarzen Mauretaniern. Seit dieser Zeit leben die mauretanischen Flüchtlinge in Senegal.
Laut Ai (2004) leben bis zu 20 % der schwarzafrikanischen mauretanischen Bevölkerung in Sklaverei oder vergleichbaren Verhältnissen.

Lichtblick:
2005 hatte das Militär geputscht, scheinbar wirklich nur um bessere Zustände herbeizuführen. Das Militär ist bis April 07 noch als Übergangsregierung an der Macht.
Dann wird “die Macht” übergeben- es fanden in den letzten Tagen faire Präsidentschaftswahlen statt, mit dessen Wahlausgang man angeblich ganz zufrieden sein kann.
Für die die mehr wissen wollen taz1, taz2 und abschliessend noch ein tazartikel zum Thema “Bootsflüchtlinge”.

Eine Frage an Leute mit Computerkenntnissen

Filed under: SENEGAL 2007 — Nic um 15:21:31

Wie ihr wisst, hat der Nic ja recht wenig Ahnung von Computern… .
Darum mal eine Frage:
Wenn ich die Meldung bekomme, dass es meinem Computer an virtuellem Speicher fehlt (passiert, wenn man mehr als 15 Dokumente geöffnet hat), kann ich dann irgend etwas sinnvolles tun?
Kann man da irgendwie den Arbeitsspeicher erhöhen in dem man irgend etwas umstellt, wenn ja, wo und wie?

25. März 2007

Gedanken und Alltag

Filed under: SENEGAL 2007 — Nic um 20:15:59

Habe heute festgestellt, dass ich in den letzten 12 Monaten Mieter von 4 unterschiedlichen Wohnungen war und das ist eigentlich definitiv zu viel.
Das heisst drei Mal eine neue Wohnung suchen muessen, sich irgendwo einleben muessen, im Job einarbeiten muessen etc.
Und der naechste Umzug mit neuen Job (den ich noch finden muss) steht schon bald an. Wird Zeit, sich dann erst einmal irgendwo “niederzulassen”.
(Uebrigens war einer der Gruende der Absage in Berlin, das ich zu viel unterwegs bin und den Job bestimmt bald wieder schmeissen wuerde, da ich mich bei dem Job “bestimmt langweilen wuerde” - ihnen ist aufgefallen, dass ich fuer je mindestens 3 Monate in 5 unterschiedlichen Leandern gearbeitet habe)

Die Arbeit laeuft momentan auf Hochtouren. Wie glaube ich schon erwaehnt bin ich die naechsten Wochen mit einem Projekt beschaeftigt, welches hoffentlich bis zum Ende meines Senegalaufenthaltes beendet sein wird. Und bei dem ich nicht so sicher bin, ob alles so 100 prozentig klappen wird.

Ansonsten noch ein paar Alltagsinformationen, ich glaube von denen liefere ich immer recht wenig, da sie fuer mich…. wie der Name sagt alltaeglich sind.
Morgens geht es mit dem Bus (normalerweise 1 Stunde Fahrt) zur Arbeit, abends goenne ich mir den Luxus mit dem Taxi zu fahren (der Preis muss natuerlich erhandelt werden). Mittags gehe ich meist mit ein-zwei Bekannten irgendwo essen, abends koche ich in der Zwischenzeit meist selber (ja ich habe seit Neustem einen Topf gekauft!).
Am Wochenende wenn ich zu Hause bin, klingeln gelegentlich ein paar Strassenhaendler oder kommen meine Nachbarinnen von ueber oder neben mir vorbei, um mir eine Mahlzeit anzubieten (meist Fleisch mit CousCous/ Pommes/Reis sowie Gemuesesosse) .
Mein ganzer Stadtteil absolut entspannend und nett: Ich kann durch die Strassen schlendern (auch durch die Einkaufsstrassen von Grand Dakar!) ohne regelmaessig von irgendwelchen Leuten angequatscht zu werden.
Ich denke, dass ist hier in Vergleich mit anderen Staedten Westafrikas das anstrengenste: in der Innenstadt viel zu oft angesprochen zu werden.
Solche Leute gab es zwar in Conakry zwar vielleicht auch eine handvoll, aber die kannten einen rasch und haben einen in Ruhe gelassen - hier in Dakar handelt es sich um ein paar Hundert/Tausend Leute, die darauf spezialisiert sind Auslaender anzuquatschen.
Sonst habe ich wenig zu berichten, bin endlich wieder zum Lesen gekommen, u.a. einen Krimi der z.T in Westafrika spielt:
Da hiess es dann, dass es hier 4 Zentimeter grosse Kakerlaken gibt, ich hab mir noch gedacht, dass das ja eine Uebertreibung ist und ich sowas noch nie gesehen habe… ein paar Minuten spaeter habe ich dann in meinem Mini-Innenhof mit genau so einem Ungeheuer Bekannschaft gemacht… .
An Herrn M. und J.: Schoene Gruesse von Sebastien.

23. März 2007

Wie waere es mit einer Reise nach Mali?

Filed under: SENEGAL 2007 — Nic um 16:53:56

Eigentlich gut!
Da war ich noch nicht.
Mali muss absolut toll sein, darum werde ich vielleicht Ende Mai, also nach Abschluss meiner Arbeit, mit einigen Freunden fuer 7-10 Tage nach Bamako oder sogar Timbuktu reisen.
Wenn ich schon mal in der Gegend bin … und vor allem der legendaere Zug Dakar-Bamako existiert…. .
Nach Deutschland zurueckfliegen wuerde ich dann wahrscheinlich von der Hauptstadt Bamako aus.
Der Alternativplan waere, fuer eine Woche nach Guinea/Conakry zu fahren um Freunde zu besuchen (oder direkt nach Deutschland zurueckzufliegen - falls notwendig).
Mal schauen.

20. März 2007

“Ich bin kein Berliner”

Filed under: DEUTSCHLAND 2007, SENEGAL 2007 — Nic um 21:25:46

Den Job in Berlin habe ich nicht bekommen. Sollte jemanden mal ne interessante Stellenanzeige (Arbeitsort Berlin, Nürnberg oder sonstwo) entdecken - ich bin interessiert.
Ansonsten war der Berlinaufenthalt bei Herrn G. wie erwartet sehr nett auch wenn ein wenig kurz.
Morgen früh geht es dann zurück nach Dakar.