17. September 2009
Gabun: Sohn von verstorbenen “Präsidenten” wurde gewählt oder “gewählt”. Folge: Ausschreitungen gegen französische Institutionen, da Frankreich mal wieder als “mitmischende” Nation gilt (Stichwort franceafrique)
Kamerun: Sohn des alternden “Präsidenten” Biya wird als Nachfolger positioniert.
Senegal: Sohn des alternden Präsidenten Wade wird als Nachfolger positioniert.
Guinea: Militärjunta die sich beim Tod des Diktators Lansana Conté an die Macht geputscht hat positioniert sich. Boss will sich entgegen vorherigen Aussagen zu Wahlen aufstellen lassen… .
Bienvenue en Afrique de l´Ouest.
09. Juli 2009
Das ist mir erst so richtig aufgefallen, als ich gestern für die Einschreibung zur Uni bin:
….
Sekretärin schaut mich entgeistert an: “Laut Unterlagen studieren Sie im nächsten Semester ja noch einen anderen Studiengang. Wie wollen Sie DAS denn bitte schaffen”
Nic: “Ähm, naja, also ich habe auch noch einen normalen Job und leite da (mit KollegInnen) eine soziale Einrichtung”
Sekretärin: “…”
Rein rechnerisch sieht es ab Oktober so aus:
30 Std /Woche Arbeit
20 Std /Woche berufsbegleitendes Studium Nr. 1 (bis Herbst 2010)
40 Std/ Woche Vollzeitstudium Nr. 2 (mindestens bis Herbst 2011)
_____
90 Std/ Woche
Mein Wunsch sieht so aus:
30 Std/ Woche Arbeit
8 Std / Woche Studium Nr. 1
5 Std / Woche für Vollzeitstudium Nr. 2
_______
43 Std / Woche
Das klingt schon besser - ob es hinhaut? Mal sehen.
25. März 2008
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet möchte Herr Heinz Berger “Asylum Airlines” gründen, denn er hat viel darüber nachgedacht, wie man Flüchtlinge in großen Gruppen aus Europa heraus bringen kann.
“”Man kann die Leute nicht in Käfige
stecken, verkleben oder fesseln”, meint Berger. Bei Asylum Airlines
werde es zivilisiert zugehen. Denkbar seien Polsterungen und “Bügel wie
von Sesselliften”, die die Flüchtlinge im Sitz fixieren.”
Kritisch zu hinterfragen ist hierbei nicht nur der Name “Asylum Airlines” (bekommt man Asyl, was bekanntlich fast keiner bekommt, hat man ein Aufenthaltsrecht und wird eben NICHT abgeschoben).
Ich finde in allen Fällen sollte man die Dinge beim Namen nennen, ich schlage vor “Deportation-Airlines”.
“Asylum Airlines” könnte man eine Fluggesellschaft nennen, die Flüchtlinge aus Krisenregionen, deren Schutz nicht gewährleistet ist, in die sogenannten westlichen Länder bringt.
Jährlich reisen zehntausende Flüchtlinge in Folge solcher sogenannten “Resettlement” Programme des UNHCR in Länder in denen sie “geschützt” sind, so z.B. in Ländern wie Amerika, Schweden, Burkina Faso, Norwegen….
Deutschland ist noch nicht dabei.
Aber Initiativen hierfür gibt es schon. z.B. vom UNHCR, vom Bayerischen Flüchtlingsrat (siehe Kampagnenseite www.save-me-muenchen.de).
10. Dezember 2007
Meine Freundin mag mich wirklich sehr gerne. Sie schreibt mir egal wie oft ich umziehe (ok, der Richtigkeit halber: nach Afrika schrieb sie mir nie) und hat immer meine Adresse.
Jetzt schrieb mir meine Freundin “Gebühreneinzugszentrale” wieder.
Und ich werde ihr wieder wahrheitsgemäß antworten:
“Liebe GEZ, ich habe weder Fernseh- noch Rundfunkgeräte. Schöne Grüße, Nic”.
GEZ abschaffen! Die nötigen Gelder besser unbürokratisch per Steuern (+0,01 %) erbringen, um somit die GEZ-Bürokratie zu verhindern.
Ich zitiere von Wikipedia:” Die GEZ pflegt somit eine der umfassendsten Datensammlungen über die Einwohner der Bundesrepublik Deutschland… Zur Ermittlung nicht angemeldeter Rundfunkteilnehmer gleicht die GEZ ihren Datenbestand mit zugekauften Adressdaten von kommerziellen Adresshändlern ab. Die Einkäufe bei den Adresshändlern sind durch den Rundfunkgebührenstaatsvertrag legitimiert…Bei ausbleibender Antwort auf ihre Anschreiben verfasst die GEZ die nachfolgenden Schreiben in immer strengeren Formulierungen, die häufig die Assoziation wecken, es würden demnächst hoheitliche Maßnahmen ergriffen. Da diese an alle angeschriebenen Personen gehen, werden daher auch eigentlich nicht auskunftspflichtige Personen zur Auskunft aufgefordert…Im Ergebnis nimmt die GEZ damit eine für öffentliche Stellen ungewöhnlichen Position ein: Einerseits wird sie systematisch aus öffentlichen Datenquellen beliefert, andererseits nimmt sie zusätzliche Erhebungen aus privaten Quellen vor… Die GEZ gewann den Big-Brother-Award 2003.”
Wie viele Mitarbeiter hat die GEZ eigentlich?
09. Dezember 2007
Seit Jahren gibt es Kampagnen für die Ächtung von Streubomben, da überwiegend Zivilisten Opfer werden. Wie ein großer Teil der Presse momentan schreibt, setzt sich auch Deutschland aktuell für die Ächtung von Streubomben ein.
Das ist falsch.
Deutschland setzt sich nur für einen Teilverbot von Streubomben ein, es gäbe auch “gute” Streubomben, die Zivilisten weniger gefährden würden. Gute Streubomben seien Streubomben mit einer Blindgängerwahrscheinlichkeit von 1 %, was bedeutet, dass weniger als 1 % der Bomben nicht sofort beim Aufprall explodieren.
Belgien und Österreich haben bereits ein Produktions- und Verkaufsverbot erhoben.
In Kosovo seien von der Nato 290.000 Bomblets verwendet worden in Afghanistan 250.000.
Ob Deutschlands Meinung evtl. damit zusammenhängt, dass die Bundeswehr 30.000.000 Bomblets besitzt?
Bzw. damit, dass Deutschland nach wie weltweit der 4. größte “Rüstungs”exporteur ist?
Deutsche Waffen, deutsches Geld… .
Quelle: Unterschiedliche Tageszeitungen.
13. November 2007
Schon lange bekannt und hier auch immer wieder erwähnt:
Immer weniger Flüchtlinge erreichen Europa. Die EU Außengrenzen sind immer schwerer zu durchdringen (Stichwort: Festung Europa). Die Flüchtlingsabwehr beginnt heutzutage nicht an der europäischen Grenze, sondern:
- auf der See dank der europäischen Frontex (Guinea, Senegal, Mauretanien etc.)
- sowie in den Nordafrikanischen Staaten, insbesondere Marokko, Tunesien und Libyen.
Libyen galt mit Gaddafi lange als außenpolitisches rotes Tuch, konnte dank seiner repressiven Flüchtlings/Migrationspolitik die von der EU (mit)finanziert wird, gut punkten, so dass er heute in der europäischen Diplomatie (trotz einiger kleiner Differenzen - siehe Krankenschwester -AIDS -Geschichte) wieder vollkommen salonfähig ist.
Die EU hat es quasi geschafft die repressive Flüchtlingsabwehr die mit Menschenrechtsverletzungen einhergeht in die nordafrikanischen Staaten outzusourcen.
Währenddessen sind laut der heutigen taz 60.000 sogenannte Illegale in Lagern interniert in dem nicht einmal die Grundversorgung gewährleistet ist (die taz titelt mit “Gaddafis Gulag”), überwiegend in der Sahara.
Libyen ist nachweislich auch ein Zielland illegaler Abschiebungen (d.h. Personen aus irgendwelchen Ländern werden einfach von Europa nach Libyen abgeschoben, obwohl sie mit diesem Land nichts am Hut haben.
Interessant dabei, dass Gaddafi sich trotzdem als Vertreter des Panafrikanismus sieht.
06. November 2007
Krasse Sendung von Report Mainz (Sendung vom 29.10.2007).