14. Dezember 2005
Am Freitag geht s um 4 Uhr frueh mit dem Flugzeug nach Paris (Ankunft 10.30 ).
Mit etwas Gluck schaffe ich es Freitag Abend/Nacht in Nuernberg anzukommen, wo ich erst einmal bis Sonntag frueh bleiben werde.
Dann geht s fuer 36 Stunden nach Bayreuth.
VIELEN DANK FUER EUER INTERESSE, FUER DIE GANZEN KOMMENTARE UND MAILS!!!!!!!!!!!!!
Bis die Tage,
Nic
12. Dezember 2005
In Dori gab s dann noch ne Exkursion zu ner Oase und den ersten Saharaduenen,
so richtig in die Sahara ging s nicht… Raeuberbande is momentan unterwegs ( und wie ueblich wird vermutet, dass das Militaer dahinterstecken koennte), somit war meine Bewegungsfreiheit ein wenig eingeschraenkt.
Die letzten Tage hab ich dann bei einem Bekannten von einem Freund aus Ougadougou verbracht, die beide in einer Meschenrechtsorganisation taetig sind.
Erstmals seit Ewigkeiten ein paar Deutsche getroffen.
Danach 3 Naechten in “Dori” ging s dann zuruck nach Ougadougou (wie ueblich 8 stunden fuer 250 km), wo ich die letzten Tage verbringen werde , bevor s leider/endlich (?) wieder nach Deutschland geht.
Ansonsten streike ich heute mal hab gerade keine Lust viel zu schreiben, dazu isses hier viel zu warm.
Werde mich erstmal ein wenig in den Schatten legen und chillen.
09. Dezember 2005
Sahelzone ist herrlich!!!
Auch wenn ich s nicht ganz in die richtige Sahara schaffen werde, ist zwar nur noch 30 -50 km entfernt, aber da kommt man sehr schlecht hin (zumindest heute und morgen). Mit einer Touaregkameltour wirds diesmal somit wohl nix, aber im Sommer 2007 (bei meiner nechsten Afrikareise) schaffe ich das bestimmt.
Hier ist alles glaenzlich anders wie im Süden.
an meine Eltern:
Das mit der Bahn klingt gut, hab sicherheitshalber auch ein paar Euros mitgenommen gehabt…
Schmetterling ist zu spaet, Pascal und Ulf eventuell, aber eher unwahrscheinlich (koennt sie aber evtl vorwarnen, dass passieren koennte?), haengt im Prinzip von ANkunftszeit des Flugzeugs ab, und der ist noch unbekannt, wird aber wahrscheinlich frueh morgens ankommen so, dass ich direkt nach Nbg weiterfahren kann.
Gruesse, Nic
07. Dezember 2005
Ougadougou, Burkina Faso.
Gestern ging s auf eine Demo in Gedenken an Norbert Zongo, einem Burkinabeischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten der wahrscheinlich vom hiesigen Regime ermordet worden ist. Es gab ca. 6000 Teilnehmer.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Mein Rueckflug nach Paris ist um ein paar Tage verschoben worden, neuer Termin ist wohl erst der Freitag 16. Dezember: Das heisst in Nuernberg oder Bayreuth bin ich erst am 17.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ein bisschen aergerlich, dann wird vor Weihnachten alles ein wenig stressiger,
ausserdem hab ich ein Flugticket Paris- Nuernberg (12 Dez) zu verschenken.
Ein grosser Vorteil hingegen ist,
dass ich noch spontan (ab morgen) ne Tour Richtung Sahara, also in den Norden Burkina Fasos, machen kann:
Die Kamele, Touaregs, Peuls (auch Nomaden), Sanddünen sowie der legendäre Markt von GOROM GOROM warten auf mich……..
Also bis die Tage!
Nic
13. Oktober 2005
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1. PREISAUSSCHREIBEN
Einsendeschluss per Kommentar bis zum 31. Oktober:
Hauptgewinn: Einen wunderschoenen handbemalten Stoff
fuer Larper alternativ ein handgewebtes wunderschoenes Hemd
Mit wieviel Personen kann man mit einem VW- Bus (normal 7-9 Sitzplaetze) ueber eine ungeteerte, 200 km lange Strasse duesen (ca. 6 Std Fahrzeit)????????
Beste Schaetzung gewinnt.
War unsere Strecke von Banfora nach Gaua, normale Reisebusse fahren da nicht hin… .
Einen kleinen Zusatzpreis gibts fuer eine realitaetsnahe Beschreibung, wie und wo Leute untergebracht waren. Gepaeck hatten uebrigens alle dabei.
NUR WER MIMACHT KANN GEWINNEN
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Ansonsten war unsere Rundfahrt klasse:
In Bobo haben wir letztendlich drei Naechte verbracht und uns noch mit Stofen eingedeckt, ein Museum besichtigt etc.
Im kleine gemuetlichen Staedtchen Banfora haben wir eine Nacht in einem wunderschoenen Hotel verbracht.
Danach gings weiter Richtung Ghana ( im Osten) in die Stadt Gaua. Nach der etwas anstrengenden Fahrt (gab auch noch einen fuer die Jahreszeit ungewoehnlichen Regen der die Strasse verschlammt hat) sind wir mal wieder bei der “mission catholique” untergekommen und haben uns am darauffolgenden Tag mal wieder einen Fuherer und ein Taxi gemietet.
Unser Fuehrer war genial (Geheimtip: wir haben seit Bobo nur noch oprganisierte Vereinsfuehrer gehabt),
Haben Goldwaescher besucht, sind in ein Lobi-Dorf gefahren indem die Menschen im Busch fast wie im Mittelalter leben und haben mal wieder ein Museum besucht.
War supersuperspannend, und wie es hier so ueblich ist, ist unser Taxi zweimal so halb in einem Schlammloch versunken, aber mit tatraeftiger Hilfe konnten diese kleinen Probleme in insgesamt zwei Stunden geloest werden.
Es war natuerlich zweilmal dasselbe Loch, hab auf dem Rueckweg noch gesagt , dass wir da nie und nimmer durchkommen aber die Antwort darauf war wie ueblich: il n y pas de probleme… .
Schliesslich sind wir gestern wieder wohlbehalten in Ouga angekommen, morgen geht s dann mit Silke nach Dapaong zurueck um in Togo noch ein paar kleine Exkursionen zu machen und das Arbeiten wieder anzufangen.
Auf jeden Fall war unsere Burkinareise genial…
auch wenn sich mein Handy einen neuen Besitzer gesucht hat - is aber auch nicht so schlimm, die wertvolle Deutschland SIM karte hab ich noch und einer von euch kann mir doch sicher in Deutschland ein altes Handy abtreten!?
Halbzeitstand Gesundheit: Zwei Monate Afrika und immer noch NIE krank gewesen.
Ansonsten hat s wie ueblich um die 35 Grad, also ganz normal.
Schoene Gruesse und bis bald!!
Nic
was macht eigentlich die W 21 so?
07. Oktober 2005
Na schon lange nix mehr geschrieben, deshalb ein Haufen neue Infos:
Ougadougou war klasse, sind bis, Dienstag frueh geblieben, mussten noch (sehr unbuerokratisch und billig) unser Visum verlaengern lassen, hatten naemlich an der Grenze nur eins fuer eine Woche bekommen.
Am letzten Samstag haben wir S. am Flughafen abgeholt, und wen haben wir dort getroffen???
5 ( ! ) ASAten die wir auch schon von den Vorbereitungsseminaren kannten; die trifft wirklich man ueberall in Westafrika siehe Deutsche Botschaft in Lome, Togo.
Die haben uns dann noch ein wenig durch die Stadt gefuehrt, S. und ich sind wegen Platzmangel bei der Priestern geblieben.
Ouga ist auch wunderschoen, aber auch ein wenig stressiger als z.B. Dapaong - zumindest als Europaer - regelmaessig wird man von irgendwelchen Afrikanern aufgehalten die einem etwas verkaufen wollen und mich (zum Glueck erst 2 Mal passiert) als Rassisten bezeichnen , weil man nicht s moechte bzw. sich net 10 Minuten zutexten lassen will.
Naja aber anderseits gewoehnt man sich an die Verkaeufer und wenn man freundlich und bestimmt ist, gehen sie schnell wieder.
Sonst sind wir durch die Strassen gezogen und haben so das eine und andere angeschaut.
Am Dienstag sind wir Richtung Westen nach Boromo gefahren, einem kleinen ruhigen Staedtchen, fern vom Trubel der Grossstadt.
Kristin ist in Ougadougou geblieben.
Wir sind in einem gemuetliches; kleines Hotel untergekommen, haben die Moschee des Ortes besichtigt (Burkina Faso ist wesentlich muslimischer als Togo 65 gegen ca. 20 Prozent), und haben uns am Mittwoch eine wunderschoene Fahrt gegoennt:
Jeep gemietet, sowie einen Fahrer und einen mit Gewehr bewaffneten Fuehrer ( gegen wilde Tiere) und ab in die tiefste Savanne (teilweise aufgrund Regenzeit eher Dschungel als Savanne).
Hunderte von Voegeln, Sonnenschein, Natur pur, ungewoehnliche Pflanzen und Baeume, zwei bisher unidentifizierte Vierbeiner, Termitenhuegel, einfach nur noch genial!!!!
Haben zwar keine Elefanten gesehen von denen es im Reservat hunderte gibt, oder Affen Loewen, waren aber trotzdem ueberhaupt nicht enttaeuscht, weil es unbeschreiblich schoen war.
Mittags haben wir an der schwarzen Volta, einem grossen Fluss, gerastet, unter einem gigantischen, der hier heiligen BAOBAB-Baeume auf dem ungelogen hunderte kleine bunte Voegel ihre Nester hatten.
Am Donnerstag ging s dann weiter nach Bobo-Dialossou der zweit groessten Stadt Burkinas, haben uns dort einen vertrauenswuerdigen Stadtfuehrer von einem Verein besorgt und uns spannende Geschichten ueber die Stadt angehoert sowie unglaublich schoene und alte Gebaeude (z.B. eine sehr ungewoehnlich gebaute Moschee) angeschaut. War zwar am Ende eher eine Kaffeefahrt aber trotzdem superinteressant, wahrscheinlich treffen wir uns heute noch mal mit dem Fuehrer.
Frueher war die Stadt in mehrere Vierteln unterteilt, Animisten, Muslime und Griots (etwas kompliziert was das ist) einem uralten Stadtviertel in dem bis heute die Polizei keinen Zugang hat!
Unterkunft mal wieder bei einer christlichen Unterkunft, als Mitarbeiter der “togoischen Kirche” bekommen wir hier wieder einen super Rabatt, wobei unsere Reise sowieso gar nicht so teuer wird wie ihc gedacht haette - nur fuer trinkbares Wasser geht einiges drauf.
Bin immernoch gesund, und morgen gehts vermutlich nach Sueden Richtung Banfora und von dort aus wieder fuer ein, zwei Naechte in ein “Campement” in die Wildnis… . Mit Banfora naehern wir uns zwar der Elfenbeinkueste, wo es momentan scheinbar wieder ziemlich heftig kracht, aber die Grenzen sind komplett dicht, so dass wir davon definitiv nichts mitbekommen werden.
In Burkina sind im November Wahlen, aber bis dahin sind wir laengst im ruhigen und beschaulichen Dapaong zurueck.
Uebrigens ist mein Rueckflugdatum DEFINITIV der 12 Dezember, somit habe ich am Ende meines Aufenthaltes noch ein wenig Zeit um herumzureisen…. Gruesse an alle!!! Danke fuer Beitraege und Mails!
Nic
01. Oktober 2005
Haben gestern Abend Ougadougou erreicht…
Es hiess mal wieder, dass die Fahrt nur 3-4 Std. dauern wird, wie ueblich hat sich die angesagt Zeit verdoppelt (6-7 Std fuer ca. 300 km? diesmal nicht in Buschtaxi zu zwoelft sondern in nem Reisebus (!)).
Die Unterkunft in der christlichen Bruderschaft ist schlicht aber sicher (d.h. wir koennen unser Gepaeck unbesorgt dort lassen).
Richtig krass wars als wir nach ca. 5 Wochen das arme und laendlich gepraegte, chillige “Dapaong” verlasssen haben und die Grenze zu Burkina ueberschritten haben:
Hier gibts viele geteerte Strassen (fast ohne Schlagloecher!!),
ab und zu mal Strassenschilder und Kilometerangaben,
viele Autos,
weniger Leute in aermlicher Kleidung,
zweistoeckige Gebauede,
sogar Ampeln…
sprich, hier kommt einem alles sehr wohlhabend vor.
Silke kommt heute Abend an.
Wir waren grad in nem richtig europaeischen Cafe!
Sonst ist Ougadougou einfach riesig, naja und man muss sich hier dauernd alle moeglichen Leute vom Leibe halten, aber dass ist hier halt so wenn man ein Europaeer ist.
Ougadougou is die dritte Hauptstadt Waestafrikas in der wir gewesen sind, wohin es in den naechsten Tagen geht ist noch unklar, evtl. nach Bobo Dialasso und danach nach Mali?
Auf alle Faelle ist es hier klasse,
viele Tage in der Hauptstadt zu verbringen waere aber anstrengend, afrikanische Metropolen sind halt schon anstrengend… aber 1-2 Museen sowie ein paar andere Sehenswuerdigkeien werden wir uns hier schon noch geben.
Vielleicht geht s dann so am Mittwoch weiter.
Gruesse,Nic